Ignatius Maximilian Sparks – oder kurz, I. M. Sparks – ist mein Künstlername, unter dem ich heute als Autor auf meiner Webseite und all meinen Social Media Accounts auftrete. Doch wie kam es dazu?
Meine Herkunft
Wir befinden uns im Jahre 7 vor der Jahrtausendwende. Ganz Deutschland ist mit DSL-Anschlüssen besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleines Dorf unbeugsamer Unterfranken leistet der Modernisierung erbitterten Widerstand. Und so verbrachte ich meine Kindheit und Jugend als Dorfjunge, für den der Geruch von Kuhmist nichts Ungewöhnliches war. Der es gewöhnt war, bei jedem Wetter und zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Fahrrad oder Roller stundenlang kreuz und quer durch Würzburgs Umland zu irren, denn Smartphones und mobile Navigationssysteme gab es ja noch nicht. Als junger Mann vom Lande, der äußerst vertraut war mit dem Gesang eines sich einwählenden ISDN-Modems, was ungefähr so klang, als würden gerade Außerirdische versuchen, eine direkte Verbindung mit deinem Trommelfell aufzubauen, die direkt wieder zusammenbrach, sobald jemand das Telefon in die Hand nahm. Man sollte meinen, dass die Umstände, unter denen ich aufgewachsen bin, einen starken Medienkonsum erschwert, wenn nicht sogar verhindert hätten, aber irgendwie hat mich das nicht davon abgehalten, sündhaft viel Zeit mit Büchern, Filmen, Serien, Animes, Mangas, Karten-, Brett- und Videospielen zu verbringen.
Vor allem Letzteres hat meine Entscheidung für ein Studium in Medieninformatik maßgeblich beeinflusst, um das Handwerk der Videospielentwicklung zu erlernen. Man könnte auch sagen, mein Karriereweg war praktisch vorprogrammiert. An dieser Stelle sei gesagt: Danke Nintendo!
Wie ich erst Jahre später wirklich begreifen sollte, haben mich unzählige Stunden vor dem Bildschirm nicht nur für die Technik begeistert, sondern auch für all die Geschichten, die man damit erzählen kann. Und wenn ich auch für alle Genres offen bin, waren es doch immer wieder Fantasy-Geschichten, zu denen es mich am stärksten hingezogen hat.
Legend of Zelda, Warcraft, League of Legends, Star Wars, Der Herr der Ringe, Fluch der Karibik, Harry Potter, Skulduggery Pleasant, Pokémon, Yu Gi Oh!, Detektiv Conan… all das und mehr hat meine Jugend maßgeblich geprägt. Oder vielleicht auch nur bleibenden Schaden hinterlassen, wer weiß.
Obwohl ich nie den Schritt in die Videospielindustrie gewagt habe, habe ich meine Berufswahl noch nie bereut. Nichtsdestotrotz ist die Kreativität, die man bei der Lösung von Software-Problemen mitbringen muss, eine gänzlich andere als die, die man braucht, um gute Geschichten zu erzählen.
Der Weg zum Autorentum
Angefangen hat alles mit einem Wettbewerb für ein Online-Kartenspiel, dessen Name ich nicht mehr weiß und dessen Entwicklung nicht einmal bis in die erste Testphase gereicht hat. Dabei konnten Interessenten einen Kurztext mit einer Hintergrundgeschichte für eine Karte einreichen, der dann Teil des Spiels werden würde. Ich habe mein Glück versucht und mich sehr gefreut, als ich als Sieger ausgerufen wurde.
Ich kenne weder die Anzahl noch die Inhalte der Texte der anderen Teilnehmer und aus dem Spiel wurde ja auch nichts, aber schon das Schreiben des Textes hatte mir soviel Spaß gemacht, dass es sich so oder so gelohnt hätte.
Der Funke war übergesprungen.
Nach diesem Erlebnis fing ich an, mir eine eigene Fantasy-Geschichte zu überlegen, Charaktere zu gestalten, mir über Rassen und Magiesysteme Gedanken zu machen und ehe ich mich versah, hatte ich mir eine ganze Welt ausgedacht, die weit über die Bedürfnisse einer einzelnen Geschichte hinausgewachsen war: Fyndaryl.
Es dauerte nicht lange, bis ich beschloss, mein Glück als Autor zu versuchen und meine Welt der Öffentlichkeit zu präsentieren, doch mein bürgerlicher Name würde bestenfalls für den Verfasser eines Lokalkrimis taugen. Sowas wie “Der Schweinshaxenschlächter” oder “Des Teufels Schäufele”.
Mein Künstlername
Wie sollte ich mich also nennen? Nach einigem Hin und Her bin ich schließlich bei meinem jetzigen Künstlernamen gelandet, der durchaus mit Bedacht gewählt ist.
“Ignatius” bedeutet so viel wie “der Feurige” oder “der Glühende”, man könnte es auch als “der Leidenschaftliche” interpretieren. Einen treffenderen Namen hätte ich mir nicht aussuchen können, denn wenn ich eines kann, dann ist es, mich mit Leidenschaft und Feuereifer ins Abenteuer zu stürzen. (Esoterisch veranlagte Leser mögen an dieser Stelle korrekt vermuten, dass ich ein Schütze bin, der in einem Wasser-Jahr des Hahns geboren wurde…)
Maximilian ist mein bürgerlicher Name und er gefällt mir sehr gut, also wollte ich ihn als künstlerischen Zweitnamen behalten. So bleibt mein “echtes” Ich immer ein Teil meines künstlerischen Ichs.
Der Nachname “Sparks” ist englisch und bedeutet “Funken”. Dabei handelt es sich einerseits um einen Anspruch, den ich an mich selbst stelle und andererseits ein Versprechen an meine Leser. Es ist mein Ziel, Geschichten zu erzählen, die inspirieren, begeistern, mitreißen und faszinieren.
Geschichten, bei denen die Funken überspringen und ein Feuer der Leidenschaft entfacht wird. Dafür steht der Name, den ich mir ausgesucht habe:
I. M. Sparks
